Gröbzig vs Abus Frauen

Ergebnis 2 : 5

Die Frauenmannschaft der SG Abus Dessau trat am Sonntag, den 4.11.12 bei ihrem Verfolger VfB Gröbzig an.
Für Abus hieß es unbedingt 3 Punkte mit nach Dessau zu nehmen. Wiederholt musste man auf 7 Spielerinnen verzichten, aber die Kickerinnen aus der Muldestadt waren gut eingestellt. Die SG Abus begann sehr druckvoll und Johanna Korge hatte in der 10. Min. nach einem Solo die erste Möglichkeit. Aber leider traf der Ball nur das Lattenkreuz. Dessau bestimmte das Spiel und überzeugte durch gute Kombinationen. In der 22. Min. bediente Carolin Omus mit einem guten Anspiel Julia Both, die den Ball aus 20 m im Tor zum 0:1 versenkte. Die Gäste aus der Muldestadt machten weiter Druck und spielten in der 28. Min. einen schnellen Konter. Stefanie Mette spielte zu Johanna Korge die sich auf der rechten Seite gut in Szene setzte und einen Querpass zu Luise Eichhorn spielte, den diese direkt zum 0:2 im Tor unterbrachte.
Das war auch der Pausenstand.
Nach der Pause in der 47. Min. hatte die eingewechselte Spielerin Regina Schulze, die für Heike Trümpler kam, ihre große Chance, aber der Ball ging knapp über das Tor.
Nur 2 Min. später gab es einen Freistoß für die Gastgeber, den diese zum 1:2 Anschlusstreffer verwandelten. Bei Abus kam dann eine Phase der Unkonzentriertheit die Gröbzig nutzte und in der 54. Min. den Ausgleich erzielte. Abus steckte das gut weg und suchte wieder das Spiel. So setzte Kirsten Bode einen Freistoß aus 25 m an die Latte und Regina Schulze reagierte am schnellsten und erzielte den 2:3 Führungstreffer in der 57. Min.
Die Gegenwehr der Gastgeber ließ nach und Abus war wieder im gewohnten Spiel. In der 72. Min, passte Regina Schulze zu Johanna Korge, die das 2:4 perfekt machte. Julia Both wurde in der 74. Min. im Strafraum zu Fall gebracht und es gab einen Strafstoß. Die gefoulte Spielerin nahm sich den Ball, konnte aber das Leder nicht im Tor unterbringen. Das letzte Tor für Abus erzielte dann wieder Johanna Korge in der 76. Min. zum Endstand von 2:5. Den Assist dazu gab Luise Eichhorn.
Man sah eine sehr stark spielende Abusmannschaft. Die Spielerinnen überzeugten. Vor allem spielten sie diszipliniert vom Anfang bis zum Ende.
Ein großes Lob an den Schiedsrichter der eine souveräne Leistung geboten hat, und das Spiel immer im Griff hatte. Das ist nicht immer so.