FSG Steutz/Leps vs. SG Abus Dessau 3:2

Kreisoberliga Anhalt

Bittere Niederlage

Und es begann wirklich ganz hervorragend. Schon in der ersten Minute musste der Gästekeeper einen Freistoß von Matthias Präger über die Latte lenken. Eine viertel Stunde Powerplay der Abus-Jungs folgte. In der 18. Minute wurde die heute schwache rechte Abwehrseite ausgespielt und nach der Hereingabe konnte Hecht die Gastgeber in Führung bringen. Unbeeindruckt drückte Abus weiter. Innerhalb von 60 Sekunden verweigerte uns dann das Schiedsrichtergespann 2 klare Strafstöße. Wenn man beim ersten noch sagen kann dass der Ball ja auch getroffen wurde, war der zweite umso unstrittiger. In der 33. Minute dann doch der Ausgleich. M.Präger bedient Gordon Samberg auf der rechten Außenseite, dieser kann den Ball auf Gino Böckelmann nach innen bringen. 1:1. Nur 5 Minuten später kommt Ronny Michael von rechts außen zu einer Flanke in den Strafraum und Patrick Schur kann zur 1:2 Führung verwandeln. Steutz kommt kurz danach wieder über rechts, keiner kann den Ball entscheidend klären. Ein Angreifer kommt frei zum Schuss und findet glücklicherweise im starken David Sander seinen Meister. Eine gute Chance gab es noch vor der Halbzeit. Max Klimaschewski erobert sich den Ball im Mittelfeld und schickt M.Präger über links außen. Seine Hereingabe verpasst Christian Rauser ganz knapp. In der zweiten Hälfte verflachte die Partie zusehends. Nach einem Konter der Gastgeber konnte sich D.Sander im Abus-Tor erneut auszeichnen und lenkte einen gefährlichen Ball mit den Fingerspitzen an die Latte. In der 53. Spielminute erkämpft sich wieder M.Klimaschewski den Ball und legt auf M.Präger auf. Er scheitert jedoch. Nach einer Ecke von Steutz in der 68. kommt ein wieder Hecht frei zum Kopfball, Ausgleich. Da hat die Zuordnung nicht funktioniert. Es kam noch schlimmer. 10 Minuten später prallen ein Steutzer und Thomas Uhlig 10m vor unserem Tor zusammen, fast alle schalten irgendwie ab und aus diesem Gewühl spitzelt Frens den Ball in unser Tor. Bitter, aufgrund der zweiten Hälfte jedoch nicht einmal unverdient. Spielerisch überlegen. Nachdem 2:2 jedoch ließen Kraft und Einsatz nach.